FILMSTADT LIVERPOOL 07. – 11.03.2012
Im Jahr 2012 feiert die Städtepartnerschaft zwischen Liverpool und Köln ihr
60-jähriges Jubiläum.
Dieses Jubiläum wird in Form von Ausstellungen, Fußballspielen,
Praktikantenaustausch und Konzerten gebührend gefeiert. Wir beteiligen uns
mit einer Filmreihe zu der Stadt Liverpool in unserem Filmhauskino. Die
Filmtage beginnen am 7. März und laufen bis zum 11. März 2012, wobei der 8.
März wegen des Konzerts von Pete Best in der Kölner Müllverbrennungsanlage
AVG spielfrei bleibt.
Die Filmreihe ist thematisch aufgeteilt, der erste Tag ist den berühmtesten
eCasting: Pro & Contra – Podiumsdiskussion
27. Januar 2012, 11.00 Uhr bis 17:00 Uhr
Filmhaus Babelsberg Stahnsdorfer Str. 107 14482 Potsdam
Die Präsenz im Internet wird für Schauspieler immer wichtiger. Denn der Prozess des Castings hat sich in den letzten zehn Jahren stark digitalisiert und viele Castings finden immer häufiger online statt. Schauspieler-Datenbanken wie filmmakers.de oder schauspielervideos.de erleichtern dabei die Arbeit für Caster und Agenten und bieten als Präsentationsplattformen den Schauspieler die Chance sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Preview und Bundesstart von „Tage, die bleiben“
Bei einem Autounfall verliert Christian Dewenter (Götz Schubert) plötzlich seine Ehefrau. Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn (Max Riemelt) und seine pubertierende Tochter (Mathilde Bundschuh) gezwungen, gemeinsam als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten?
Tüpisch Türkisch präsentiert: „Happy Birthday, Türke!“
50 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei bedeuten auch fünf Jahrzehnte Bilder des Miteinanders. Doch bis zum aktuellen Erfolg eines selbstbewussten deutschtürkischen Kinos im Stil der Erfolgskomödie „Almanya“ oder des Berlinalesiegers „Gegen die Wand“ war es ein langer Weg. Erste Versuche des filmischen Umgangs mit den fremden Gästen waren eher ungelenk. Frühe Wochenschauen sind noch im sperrigen Duktus der Wirtschaftswunderjahre gehalten.
ENDLICH
DE 2011, R. u. B.: Katja Dringenberg, Christiane Voss, Produzent: Tom Tykwer, 35mm, Doku, 80 Minuten
Im Toten-Monat November zeigt das Filmhaus Kino eine passende, „praxisnahe“ dokumentarische Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema „Tod“:
Was geschieht mit uns nach unserem Tod? ENDLICH macht sich auf die Suche nach den geheimnisvollen Orten der Toten. Der Weg führt vom Krematorium Berlin über eine Ahnenbeschwörung im Rahmen einer Familienaufstellung bis hin zu einer Grabrednerin, die ein letztes lebendiges Bild der Verstorbenen aufscheinen lässt. Ein wiederholt auftretender Chor macht auf poetisch-verstörende Weise die Stimmen der Toten hörbar. Die Regisseurinnen Katja Dringenberg und Christiane Voss erzählen von den Menschen, die dann tätig werden, wenn für die Lebenden alles aufzuhören scheint. Ein sachlicher und zugleich beruhigender und liebevoller Blick auf den Anfang nach dem Ende.

