ENDLICH

DE 2011, R. u. B.: Katja Dringenberg, Christiane Voss, Produzent: Tom Tykwer, 35mm, Doku, 80 Minuten
Im Toten-Monat November zeigt das Filmhaus Kino eine passende, „praxisnahe“ dokumentarische Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema „Tod“:
Was geschieht mit uns nach unserem Tod? ENDLICH macht sich auf die Suche nach den geheimnisvollen Orten der Toten. Der Weg führt vom Krematorium Berlin über eine Ahnenbeschwörung im Rahmen einer Familienaufstellung bis hin zu einer Grabrednerin, die ein letztes lebendiges Bild der Verstorbenen aufscheinen lässt. Ein wiederholt auftretender Chor macht auf poetisch-verstörende Weise die Stimmen der Toten hörbar. Die Regisseurinnen Katja Dringenberg und Christiane Voss erzählen von den Menschen, die dann tätig werden, wenn für die Lebenden alles aufzuhören scheint. Ein sachlicher und zugleich beruhigender und liebevoller Blick auf den Anfang nach dem Ende.
ENDLICH gibt einen Einblick in die Zeit direkt nach dem Ableben; dahin, wo viele nicht hinsehen wollen, obwohl es dort sehr friedlich und gar nicht unheimlich zugeht - ein sachlicher und zugleich beruhigender und liebevoller Blick auf den Anfang nach dem Ende.
Die Dokumentation von den Regisseurinnen und Autorinnen Katja Dringenberg und Christiane Voss
ist ein lebendiger Essayfilm über Geister oder die ganz normale Präsenz des Todes im Leben; über das unmittelbare Danach, über die Menschen, die sich des Leichnams annehmen - mit der gleichen Selbstverständlichkeit, wie der Tod zum Leben gehört.
ENDLICH wurde von Herbstfilm Produktion GmbH von Tom Tykwer, in Ko-Produktion mit Seven Years Film GmbH und rbb/ARTE hergestellt, mit freundlicher Unterstützung des Medienboards Berlin-Brandenburg sowie des Deutschen Filmförderfonds.
Kinostart: 03.11.2011
Im Filmhaus Köln: 06.-09.11.2011 und 14.-19.11.2011